Alles über PVC-Beläge

PVC ist einer der ältesten und bekanntesten Kunststoffe. Bereits 1937 begann mit der industriellen Produktion dieses elastischen Bodenbelags das Zeitalter der synthetischen Bodenbeläge. Zu Beginn der 1960er Jahre war PVC bereits ein Massenprodukt und ein selbstverständlicher Bestandteil moderner Wohnraumgestaltung. PVC ist die Abkürzung für das chemisch erzeugte Bindemittel Polyvinylchlorid. Die zur Herstellung von PVC-Belägen verwendete PVC-Kunststoffmasse erhält durch den Zusatz von Weichmachern ihre elastischen Eigenschaften. Weitere Bestandteile, wie Additive, Stabilisatoren und Füllstoffe, sind für die gewünschten spezifischen Eigenschaften der PVC-Beläge verantwortlich: hohe mechanische und chemische Beständigkeit, Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit, Feuchteunempfindlichkeit, sowie Alterungsbeständigkeit. Dieses Herstellungsverfahren erlaubt eine vielfältige Produktpalette in allen erdenklichen Formen und Farben. PVC-Beläge werden mehrheitlich in Bahnenware von 160 -200 cm Breite und einer Dicke von 1,5 und 2,0 mm angeboten. Fliesen sind in 50 x 50 cm und 60,8 x 60,8 cm sowie in Sondermaßen erhältlich. Bei den PVC-Designbelägen sind beinahe alle Maße zu bekommen. Im gewerblichen Bereich sind Holzmotive in Form von Planken oder Steinmotive in Fliesenform sehr gefragt.