Alles über Parkett

Wohnzeitschriften und Lifestyle-Magazine propagieren Parkett als Fußboden der Zukunft. Tatsächlich bleibt Parkett weiter im Trend, die Zuwachsraten in den jährlichen Statistiken der europäischen Parketthersteller zeigen es. Doch nicht nur im Wohnbereich macht der Holz-fußboden Karriere – kaum ein repräsentativer Neubau, Museum, Kindergarten kommt ohne Parkett aus. In Boutiquen und Kaufhäusern, in Werbeagenturen, bei Computerherstellern, in Szene-Lokalen wird auf Parkett gearbeitet, gehandelt, gedacht, gelacht, getanzt, gefeiert.

Die Schönheit des Holzes ist von bleibender Natur. Es mag das Individuelle, das Zeitlose, das Ökologische am Parkettboden sein, das ihn so anziehend für jede Generation macht. Angesichts der heute auf dem Markt angebotenen Vielfalt an Holzfußböden hat es der interessierte Laie jedoch nicht leicht, den für seine Zwecke passenden Parkettboden zu finden. Als Meisterbetrieb im Parketthandwerk haben Sie mit uns den richtigen Ansprechpartner. Wir bieten wertbeständige Parkett- und Dielenböden für das repräsentative Wohnzimmer oder passend zur neuen Landhaus- küche. In allen gängigen Holzarten und Sortierungen. Geölt & gewachst oder lösemittelfrei lackiert. Für jede örtliche Gegebenheit das passende Format und die praktikabelste Verlegemethode.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Parkettarten. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Einschicht- und Mehrschichtparkett. Hinzu kommen Unterschiede hinsichtlich der Elementabmessungen, der Verlegeeinheit und des Oberflächenbildes.

Stabparkett besteht aus 14-22 mm dickem Vollholz. Es werden Parkettstäbe und Parkettriemen unterschieden. Stäbe besitzen eine ringsum laufende Nut und werden durch Querholzfedern bei der Verlegung verbunden, während Riemen über angehobelte Nute und Federn verfügen. Stabparkett kann je nach Untergrund genagelt der geklebt werden. Klassische Verlegemuster sind Schiffsboden, Würfel, Fischgrät und Flechtmuster.


Mosaikparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen in einer Dicke von 8 mm, einer Breite von 25 mm und einer Länge bis 165 mm. Die Lamellen werden zu verschiedenen Mustern in der Parkettfabrik zusammengesetzt und mit einem Klebenetz auf der Rückseite zusammengehalten. Häufigstes Muster ist der Würfel, daneben werden auch Schiffsverband, Fischgrät und Parallel-verband eingesetzt. Mosaikparkett wird mit dem Untergrund verklebt.


10-mm-Massivparkett (Lamparkett) wurde speziell für den Renovierungsmarkt entwickelt. Es handelt sich um massive Parkettstäbe mit glatten Kanten, deren Abmessungen kürzer, schmaler und dünner als Stabparkett sind. Aufgrund der geringen Dicke werden sie auf den Untergrund geklebt.


Hochkantlamellen- oder Industrieparkett ist ursprünglich ein Nebenprodukt aus der Mosaik-parkettfertigung. Senkrecht (hochkant) gestellte, den Abmessungen des Mosaikparketts entsprechende Holzlamellen, sind zu Verlegeeinheiten zusammengefaßt. Aufgrund der Dicke bis 25 mm wird Lamellenparkett bevorzugt im gewerblichen Bereich eingesetzt. Hier wird die Langlebigkeit, die Fußwärme und die Trittelastizität geschätzt. Inzwischen wird dieser Boden aber auch für andere als die ursprünglichen Zwecke nachgefragt. Dieser preiswerte Parkettboden wird in Büros, Gaststätten, Kindergärten und anderen öffentlichen Gebäuden ebenso eingesetzt wie in Wohnräumen. Für eine minimalistische und sachliche Wohnraumgestaltung ist dieser praktische Fußboden wie gemacht! Die Verlegung erfolgt im Parallelverband mittels vollflächiger Verklebung.


Mehrschicht- oder Fertigparkett entspricht dem Konstruktionsprinzip sich kreuzender Holzlagen im mehrschichtigen Aufbau, so wie man es von Tischlerplatten und Sperrholzplatten kennt. Dadurch werden die Quell- und Schwundbewegungen des Holzes gebändigt. Kennzeichnend ist weiterhin die Nut- und Federverbindung, die werkseitig aufgetragene Oberflächenbehandlung und eine Nutzschichtdicke von 2 - 5 mm. Für die sogenannte „schwimmende'' Verlegung, also die lose Verlegung ohne Kleber, eignen sich 3-lagig aufgebaute Parkett-Elemente in möglichst großen Formaten, zum Beispiel in 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Dieses Fertigparkett ist bekannt als ,,Schiffsboden“ mit gleich drei Stäben in der Decklage oder als ,, Landhausdiele“ mit einer einzelnen durchgängigen Decklage. Diese Böden sollen den Eindruck von handwerklich verlegten Parkett- bzw. Dielenböden vermitteln.

Ihr Vorteil ist die relativ einfache und schnelle Verlegung, sowie die sofortige Nutzbarkeit. Für die anspruchsvollere und vom Parkettleger bevorzugte vollflächige Verklebung wurden von der Industrie 2-lagig aufgebaute Parkett-Elemente entwickelt. Dieses sogenannte ,,Zweischichtparkett“ gibt es in einer Vielzahl von Abmessungen. Zum Beispiel im Format eines klassischen Einzelstabes oder im Format einer kleinen Landhausdiele. Zweischichtparkett ist ein Hightech-Produkt für den modernen Wohnungsbau: So dick wie keramische Fliesen oder Teppichböden, trotzdem mit ausreichender, mehrfach abschleifbarer Nutzschicht ausgestattet. Dimensionsstabil, dadurch minimale Fugenbildung und harmonisches Gesamtbild. Höchste Präzision in der Herstellung erlaubt eine Kombination mit Würfeln , Adern und Kurzstäben.

Die große Auswahl an Holzarten in verschiedenen Sortierungen, sowie die Möglichkeit alle gängigen Verlegemuster anzuwenden, ergibt eine bisher nicht gekannte Gestaltungsvielfalt.